Textilien imprägnieren | Schuhe | Zelt | Sofa | Jacken | Regenjacken | Daunenjacken | Kleidung | Hausmittel

Textilien imprägnieren ‒ Schuhe, Zelt, Sofa & Jacken/Kleidung (Regenjacken, Daunenjacken & Co.)

Wassertropfen können nicht eindringen, da die Oberfläche imprägniert ist. Mit der richtigen Imprägnierung werden Textilien zuverlässig vor eindringendem Wasser geschützt.

Wer viel Zeit im Freien verbringt, den erwischt mitunter ein Regenschauer. Dabei möchte man auch ohne Regenschirm möglichst nicht nass werden. Viele moderne Jacken und andere Bekleidungsstücke werden heute schon vom Hersteller erstimprägniert. Dieser Schutz muss jedoch regelmässig erneuert werden, wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Textilien auch nach einigen Wäschen noch wasserabweisend bleiben. Mit unseren Informationen rund um das Thema Imprägnierung können Sie Ihre Textilien selbst imprägnieren, ganz gleich, um welches Kleidungsstück es sich handelt.

Was ist eine Imprägnierung?

Kleidung besteht meist aus mehreren Schichten. Dadurch kann man sie atmungsaktiv machen, was besonders bei Freizeit- und Sportkleidung ein Vorteil ist. Körperschweiss kann dann zwar durch die untersten Schichten des Materials hindurch nach aussen gelangen, Wasser oder Schmutzpartikel können jedoch nicht von aussen eindringen.

Durch eine Imprägnierung wird eine Schutzschicht auf die äusserste Materialschicht eines Kleidungsstücks aufgetragen, die Wasser und Schmutzpartikel abhält. Diese Schutzschicht enthält je nach Imprägniermittel eine Paraffin- oder Wachsemulsion. Durch Abrieb und Waschen verringert sie sich mit der Zeit und wird durchlässig. Eine Neuimprägnierung trägt die Schutzschicht wieder flächendeckend auf und schützt das Material von Neuem vor äusseren Einflüssen.

Nebst Textilien wie Outdoor- oder Wintersport-Kleidung können auch Schuhe imprägniert werden, genauso wie Markisen, Regenschirme oder Zeltbahnen. Sie alle werden im Freien verwendet und müssen Belastungen durch Wasser aushalten.

Grafische Darstellung einer Textil-Imprägnierung. Wirkungsweise einer Textilimprägnierung: Durch simples Aufsprühen wird eine transparente, langanhaltende und atmungsaktive Schutzschicht gebildet, vergleichbar mit einer Teflonbeschichtung (Kombination von filmbildenden Fluorpolymeren). Eindringende Nässe wird abgeblockt, wobei Körperfeuchtigkeit (Dampf, kleinere Tröpfchen) ungehindert nach aussen gelangt. Daher ist vepoprotect® bewährt für alle atmungsaktiven Textilgewebe wie GORE-TEX, Sympatex etc.

Vorteile der Imprägnierung von Textilien

Eine Imprägnierung verhindert, dass Feuchtigkeit und Wasser in die unteren Schichten der Textilien dringen und Sie beispielsweise bei einem Spaziergang im Regen oder beim Wintersport nass werden. Wirkt die Imprägnierung nicht mehr ausreichend, weil Sie die Textilie schon lange Zeit in Gebrauch haben, ist dieser Schutz nicht mehr garantiert. Auch wenn viele Funktionstextilien eine Schicht haben, die garantiert kein Wasser durchlässt, legt sich die vollgesogene Kleidung dann schwer auf die Haut und verhindert, dass Schweiss nach aussen abgegeben werden kann. Dadurch entsteht bei Ihnen der Eindruck, dass Sie nass werden, auch wenn kein Regen durchgedrungen ist. Vor allem hat dies zur Folge, dass Ihnen kalt wird und Sie sich schlimmstenfalls erkälten. Eine Imprägnierung kann das verhindern: Sie macht Ihre Kleidung wasserabweisend (im Unterschied zu „wasserdicht“, wo die Wassertropfen einfach vom Material abperlen) und Sie können unbesorgt im Regen spazieren gehen.

Nebst ihrer wasserabweisenden Eigenschaft macht eine Imprägnierung Ihre Textilien ausserdem knitterarm, weswegen sie sich auch für Blusen, Krawatten oder Anzüge eignet. Ausserdem sind imprägnierte Kleidungsstücke flammsicher und vor Mottenfrass geschützt.

Unterschiedliche Verfahren der Imprägnierung

Es gibt unterschiedliche Verfahren zur Imprägnierung; nicht alle von ihnen eignen sich für die Nachimprägnierung zu Hause oder für alle Materialien. Im privaten Bereich kommen meist Sprays oder spezielle Waschmittel zum Einsatz. In der Wäscherei gibt es noch weitere Möglichkeiten:

Foulardieren, Tauchen, Druckimprägnieren, Pflatschen, Sprühen und Waschmittel sind Beispiele für Imprägnierungsverfahren. Verschiedene Imprägnierungsverfahren.

Anleitung zur richtigen Anwendung

Beim Imprägnieren ist es wichtig, dass Sie sich an die Pflegehinweise auf Ihren Textilien halten und diese zusammen mit den Anwendungshinweisen Ihres Imprägniermittels beachten. Sollten Sie die Imprägnierung selbst, zum Beispiel mit einem Spray durchführen, arbeiten Sie auf jeden Fall im Freien und achten Sie aufmerksam darauf, wirklich flächendeckend zu sprühen, damit Sie keine Stelle vergessen. Bei Unsicherheiten können Sie Ihre Textilien auch professionell imprägnieren lassen, etwa im Textilservice oder bei speziellen Imprägnierservices von Outdoor-Geschäften. Diese professionelle Auffrischung der Imprägnierung ist zwar meist kostenintensiver, hält in der Regel aber länger.

Regelmässige Imprägnierung

Die meisten Textilien, die zum Gebrauch im Freien gedacht sind, werden bereits vom Hersteller erstimprägniert. Dieser Schutz hält jedoch nicht unbegrenzt an. Durch regelmässigen Gebrauch findet ein Abrieb der Imprägnierschicht statt. Bei Jacken liegt dieser Bereich vor allem auf den Schultern, wenn Sie viel mit dem Rucksack unterwegs sind. Auch wenn Sie Textilien oft zusammenfalten, um sie leichter transportieren zu können, wie Zeltbahnen oder Regenschirme, bilden sich an den Falzen Abriebstellen, wo die Imprägnierung leidet. Kann die Imprägnierung nicht mehr vollständig gewährleistet werden, müssen Sie selbst aktiv werden und Ihre Textilien entweder selbst nachimprägnieren oder dies professionell erledigen lassen. Um zu prüfen, ob Ihre Textilie noch wasserdicht ist, können Sie einen Sprühtest durchführen: Breiten Sie den Stoff flach auf eine Unterlage und simulieren Sie mit einer Sprühflasche einen Regenschauer. Sieht der Stoff danach vollgesogen aus und fühlt sich schwer an, ist es Zeit für eine Nachimprägnierung.

Vermeidbare Fehler bei der Imprägnierung

Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Textilien selbst zu imprägnieren, achten Sie unbedingt auf die Pflegehinweise Ihrer Textilien und lesen Sie die Anwendungshinweise Ihres Imprägniermittels aufmerksam vor der Anwendung. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie den Hersteller oder Verkäufer oder probieren Sie das Mittel zunächst an einer unauffälligen Stelle aus, bevor Sie es auf der gesamten Textilie verteilen.

Ein Mann legt seine blaue Wäsche in eine Waschmaschmaschine. Eine Imprägnierung von Textilien in der Waschmaschine ist ebenfalls möglich.

In jedem Fall helfen Ihnen beim selber Imprägnieren diese Tipps:

  • Achten Sie immer auf die Pflegehinweise Ihrer Textilien und wenden Sie nur geeignete Imprägniermittel an.
  • Lesen Sie die Anwendungshinweise des Imprägniermittels, bevor Sie es anwenden.
  • Waschen Sie Ihre Textilien, bevor Sie das Imprägniermittel auftragen, damit keine Schmutz- oder Fettrückstände (z.B. von Sonnencreme) auf der Textilie zurückbleiben und die Imprägnierung behindern. Sportwaschmittel oder normales Waschmittel sind für diese Vorwäsche ausreichend, es gibt aber auch spezielle Vorwaschmittel fürs Imprägnieren.
  • Manche Imprägniermittel trägt man auf die noch feuchte Textilie auf, bei anderen soll der Stoff vor dem Imprägnieren im Trockner getrocknet werden. Lesen Sie genau nach, welche Anwendung Ihr Imprägniermittel vorschreibt.
  • Wenn Sie ein Imprägnier-Waschmittel verwenden, prüfen Sie, wie viele Textilien Sie gleichzeitig damit waschen können. Oft müssen Sie jedes Kleidungsstück einzeln waschen, damit die Imprägnierung gleichmässig auf dem Stoff verteilt wird.
  • Imprägniersprays sollten nur im Freien verwendet werden! Sie können diese zusätzlich mit einem Schwamm in das Material einarbeiten, so verteilt sich das Mittel gleichmässig. Tragen Sie dabei unbedingt Handschuhe, um Ihre Haut zu schonen, und atmen Sie das Spray nicht ein.
  • Sprays müssen gleichmässig verteilt werden. Vergessen Sie dabei nicht die Nähte, Kapuzen und Säume. Damit Wasser nicht von unten in Ihre Jacke gesogen wird, sollten Sie ausserdem die Säume von innen imprägnieren.
  • Trocknen Sie die frisch imprägnierte Textile, wie es die Anwendungs- und Pflegehinweise verlangen, entweder im Wäschetrockner, mit dem Bügeleisen oder an der Luft.

Welche Textilien kann man imprägnieren?

Grundsätzlich können und sollten alle Textilien imprägniert werden, die Sie im Freien verwenden möchten: Funktionskleidung wie Regenjacken oder Regenhosen genauso wie Zelte und Markisen. Die meisten dieser Textilien werden schon vom Hersteller imprägniert und sind damit für einige Zeit gut geschützt. Bei Schuhen können Sie oft schon beim Kauf im Geschäft auswählen, ob Sie zusätzlich eine professionelle Imprägnierung wünschen oder ein Imprägniermittel für die eigene Anwendung kaufen wollen. Bei Wanderschuhen bietet sich eine Imprägnierung an, da Sie bei Ausflügen in die Natur nie vorhersagen können, wie sich das Wetter entwickeln wird.

Kleidung imprägnieren

Ihre Kleidung immer wieder einmal frisch zu imprägnieren, ist eine sinnvolle Idee, auch wenn es etwas Zeit kostet. Nicht nur, wenn Sie viel Zeit draussen in der Natur verbringen; auch im Alltag kann eine imprägnierte Regenjacke Sie vor unerwarteten Regenfällen schützen und trocknet viel schneller, wenn Sie wieder zu Hause sind.

Spaziergänger mit einer blauen Regenjacke bei Regen im Wald. Damit Sie beim Wandern auf alle Wetterlagen vorbereitet sind, sollten Sie Ihre Regenjacke regelmässig imprägnieren.

Regenjacke imprägnieren

Regenjacken werden bereits vom Hersteller erstimprägniert. Dieser Schutz hält zwar zuverlässig eine Weile an, jedoch lässt die Imprägnierung mit jedem Gebrauch nach. Besonders wenn Sie oft einen Rucksack tragen, reibt sich die Imprägnierung auf den Schultern mit der Zeit immer weiter ab, bis der Schutz nicht mehr ausreichend ist. Auch wenn Sie Ihre Regenjacke oft zusammengefaltet transportieren, entstehen Knickfalten, in denen der Imprägnierschutz auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden kann. Bevor Sie in den nächsten Regenschauer hinausgehen, sollten Sie selbst testen, ob die Imprägnierung noch ausreichend ist oder ob Ihre Regenjacke eine Neuimprägnierung benötigt. Dazu breiten Sie Ihre Regenjacke einfach auf einer glatten Unterlage aus – am besten im Garten – und testen mit einer Sprühflasche voller Wasser, ob die Wassertropfen noch vom Material abperlen oder ob sich das Material vollsaugt. Um zu testen, ob Wasser durch die oberen Schichten Ihrer Regenjacke dringt, können Sie ein weisses, langärmliges Shirt oder einfach Papiertaschentücher in die Jacke stecken. Dringt das Wasser durch die Stoffschichten durch, können Sie die nassen Flecken dann deutlich erkennen und auch feststellen, an welchen Stellen Ihre Jacke undicht ist und vielleicht spezielle Flicken braucht. Grundsätzlich sollte überhaupt kein Wasser durch die äusseren Schichten der Jacke bis auf Ihre Haut dringen. Wenn die Imprägnierung nicht mehr ausreicht, entsteht oft ein Gefühl von Kälte, weil sich die äusseren Schichten mit Wasser vollsaugen und eine Barriere bilden, durch die Schweiss nicht mehr nach aussen abgegeben werden kann.

Wenn Sie Ihre Regenjacke neu imprägnieren möchten, können Sie entweder ein flüssiges Imprägniermittel verwenden, mit dem Sie die Jacke in der Waschmaschine imprägnieren, oder ein Spray, das Sie selbst auftragen. Bedenken Sie, dass das Flüssigimprägniermittel Ihre Jacke vollständig imprägnieren wird, also auch von innen. Beachten Sie in jedem Fall die Anwendungshinweise!

Ein Spray hat den Vorteil, dass es eine effektivere Schutzbeschichtung erreicht. Ausserdem können Sie selbst entscheiden, wo genau Sie den Schutz auftragen möchten. Andererseits müssen Sie hier sehr aufmerksam arbeiten, um keine Stellen zu übersehen. Bei Jacken bietet es sich an, auch den inneren Teil der Säume zu imprägnieren, damit das Wasser nicht von unten eindringen und nach oben gesaugt werden kann. Vergessen Sie auch nicht, Nähte und Reissverschlüsse zu behandeln!

Daunenmantel imprägnieren

Daunenmäntel können grundsätzlich imprägniert werden. Besonders bei nasskaltem Wetter bietet sich dieser Schutz an. Allerdings sollten Sie Daunenjacken nicht mit Flüssigimprägniermittel behandeln. Daunenmäntel dürfen nämlich nicht tauchimprägniert werden, zum Beispiel in der Waschmaschine, da die Daunen dann verklumpen würden. Sie können Daunenmäntel und -jacken mit einem Aerosol-Spray aus einem Abstand von mind. 30 cm selber imprägnieren oder die Imprägnierung von einem Fachmann in einer Wäscherei durchführen lassen.

Funktionskleidung imprägnieren

Funktionskleidung ist für die Verwendung im Freien gedacht, ob Wintersport-Kleidung, Ausrüstung zum Wandern oder zum Mountainbiken. Wenn Sie Funktionskleidung neu kaufen, besteht noch der Imprägnierschutz vom Hersteller. Je nachdem, wie häufig Sie Ihre Funktionskleidung tragen und waschen, nutzt sich dieser Schutz jedoch relativ schnell ab. Nach einer Auffrischung der Imprägnierung ist Ihre Funktionskleidung wieder voll einsatzbereit.

Wenn Sie Ihre Funktionskleidung selbst imprägnieren möchten, können Sie Sprays oder Flüssigimprägnierer verwenden. Für einige Materialien wie Softshell oder Gore-Tex gibt es spezielle Imprägniermittel, die genau auf das Material abgestimmt sind. Der Imprägniervorgang hängt von dem Mittel ab, das Sie wählen. Sprays wenden Sie am besten im Freien an und achten besonders darauf, Ihre Kleidung gleichmässig und flächendeckend zu behandeln. Lesen Sie immer die Anwendungs- und Pflegehinweise, bevor Sie mit der Imprägnierung beginnen.

Tipp: Sollte Ihre Gore-Tex-Kleidung durch einen Sturz oder ähnliches Löcher bekommen haben, können Sie spezielle Flicken aufnähen, um Ihre Kleidung weiterhin tragen zu können. Diese werden dann einfach mit imprägniert und bieten weiterhin optimalen Schutz. Fragen Sie am besten in Ihrem Outdoor-Fachgeschäft nach.

Leder imprägnieren

Wenn Sie Materialien aus Leder imprägnieren möchten, ganz egal ob es sich um Jacken, Schuhe oder Taschen handelt, müssen Sie zuerst herausfinden, um welche Art von Leder es sich handelt, denn Leder ist nicht gleich Leder. Informieren Sie sich am besten gleich beim Kauf über die optimale Pflege und Imprägnierung Ihres Leder-Kleidungsstücks.

Glattleder

Glattleder sollten Sie nur mit einem Imprägnierer behandeln, der dafür empfohlen wird. Spezielle Textil-Imprägnierer haben eine andere Zusammensetzung als Leder-Imprägnierer und können das Naturmaterial austrocknen und brüchig machen. Bei Schuhen können Sie stattdessen Schuhwachs oder Schuhwachscremes verwenden. Sie bieten nebst der optimalen Pflege für Glattleder auch einen gewissen Schutz vor Nässe und Schmutz.

Rauleder und Wildleder

Wildleder, manchmal auch Rauleder genannt, ist allgemein wenig anfällig für Verschmutzungen. An der angerauten Oberfläche des Leders bleiben Schmutzpartikel schlechter haften, was die Reinigung von Rauledertextilien erleichtert. Bei leichteren Verschmutzungen reicht es oft, mit einer Bürste über die verschmutzten Stellen zu gehen, um sie von grobem Schmutz zu befreien. Zum Imprägnieren sollten Sie spezielle Wild- bzw. Rauledersprays verwenden. Meist werden solche Produkte bereits beim Kauf mit angeboten, um die optimale Pflege für Ihre Gegenstände aus Wildleder zu gewährleisten. Die Sprays sind leicht aufzutragen und machen das Rauhleder weniger anfällig für Wasser- oder Schmutzflecken.

Kunstleder

Kunstleder ist eine preiswerte und tierfreundliche Alternative zu echtem Leder, hat jedoch nicht dieselben guten Eigenschaften wie zum Beispiel Atmungsaktivität oder Wasserundurchlässigkeit. Dies liegt daran, dass Kunstleder im Gegensatz zu echten Lederarten keine Poren hat - es besteht ja aus Kunststoff, also einem Erdölprodukt. Deshalb nehmen Kunstledertextilien Imprägniermittel nicht so gut auf wie echte Lederarten. Zur Imprägnierung und Pflege von Kunstleder dürfen Sie ausschliesslich Mittel verwenden, die speziell für Kunstleder ausgewiesen sind. Diese bekommen Sie meist beim Kauf Ihrer Kunstledergegenstände direkt angeboten. Sie werden dann entsprechend der Beratung angewendet. Meist handelt es sich um einfach aufzutragende Emulsionen oder Sprays, die Kunstleder-Textilien nach der vollständigen Trocknung vor Nässe schützen und das Material pflegen.

Schuhe imprägnieren

Schwarzer Winterstiefel wird mit einem Imprägnierspray imprägniert. Damit Winterstiefel, Wander- oder Trekkingschuhe ihre schützende Wirkung behalten und Ihre Füsse trocken halten, sollten sie regelmässig imprägniert werden.

Ihre Schuhe tragen Sie durch den Alltag. Da kann es vorkommen, dass Sie ein plötzlicher Regenschauer oder eine tiefe Pfütze überrascht. Um trotzdem keine nassen Füsse zu bekommen, ist es sinnvoll, Schuhe in regelmässigen Abständen zu imprägnieren. Grundsätzlich bietet sich dies bei allen Arten von Schuhen an, ganz besonders natürlich bei Halbschuhen, Sport- und Laufschuhen oder Sneaker, die Sie täglich tragen. Aber auch leichtere Stoffschuhe oder Lackschuhe kann eine Imprägnierung vor Schmutz und Flecken schützen.

Wichtig ist, dass Ihre Schuhe sauber sind, wenn Sie sie imprägnieren. Ansonsten schliessen Sie Schmutzpartikel in der Imprägnierschicht ein. Gehen Sie bei der Reinigung behutsam, aber gründlich vor und verwenden Sie nur geeignete Reinigungs- und Imprägniermittel. Nach der Reinigung tragen Sie das Imprägniermittel wie angegeben auf und lassen die Schuhe dann gründlich trocknen, bevor Sie sie wieder tragen.

Wenn Sie unsicher sind, welches Imprägniermittel am besten zu Ihren Schuhen passt, können Sie sich in Ihrer Drogerie beraten lassen.

Zelte imprägnieren

Wer gern zelten geht, möchte sicher sein, dass er im Trockenen einschläft und am nächsten Tag kein schweres, nasses Zelt einpacken und schleppen muss. Da Sie im Freien jeder Wetterlage begegnen können, ist es eine sinnvolle und wichtige Vorbereitung, Ihr Zelt regelmässig zu imprägnieren. Wer die Imprägnierung nicht vom Fachmann durchführen lassen möchte, kann dies ohne Weiteres selbst tun. Am besten verwenden Sie dafür ein geeignetes Spray. Achten Sie darauf, dass Ihr Zelt sauber ist, bevor Sie es imprägnieren. Eine Wäsche in der Waschmaschine ist aber nicht nötig. Breiten Sie das Zelt einfach im Garten aus und säubern Sie es mit einem Schwamm, warmem Wasser und Seife.

Beim Imprägnieren sollten Sie darauf achten, das Zelt wirklich flächendeckend zu behandeln und gründlich vorzugehen, damit es überall gleichmässig geschützt ist. Von innen sollten Sie Ihr Zelt übrigens nicht imprägnieren, da es dadurch weniger atmungsaktiv wird.

Besondere Vorsicht ist bei den Nähten geboten: Undichte Nahtstellen können trotz Imprägnierung des restlichen Zeltes zum Problem werden. Behandeln Sie die Nähte mit dem Imprägnierspray zwei- bis dreifach oder verwenden Sie einen speziellen, flüssigen Nahtversiegler. Dann kann wirklich kein Wasser in Ihr Zelt eindringen und Sie sind bestens auf den nächsten Camping-Trip vorbereitet.

Sofa imprägnieren

Eine Imprägnierung kann nicht nur für Textilien sinnvoll sein, die Sie im Freien verwenden möchten. Auch für Innenmöbel wie Sofas bietet sie sich an. Zwar steht Ihr Sofa vermutlich nie im Regen. Eine Imprägnierung kann aber die Reinigung des Sofas deutlich erleichtern, da sie nicht nur Wasser abwehrt, sondern durch die Beschichtung auch verhindert, dass sich Schmutzpartikel in den Fasern Ihres Sofas festsetzen und einen üblen Geruch bilden.

Bevor Sie Ihr Sofa imprägnieren, sollten Sie es gründlich reinigen. Lassen Sie Ihr Sofa ausreichend trocknen, bevor Sie es imprägnieren. Beachten Sie die Materialempfehlungen auf Ihrem Imprägnierspray um sicherzustellen, dass es für das Material Ihres Sofas geeignet ist. Nach dem Trocknen tragen Sie das Imprägniermittel entsprechend den Anwendungshinweisen gleichmässig und flächendeckend auf Ihr Sofa auf und lassen es trocknen, bevor Sie es wie gewohnt verwenden.

Da Sofas ständig in Benutzung sind, nutzt sich die Imprägnierung meist recht schnell ab. Gegebenenfalls lohnt es sich, Ihr Sofa jedes halbe Jahr neu zu imprägnieren.

Ökologisch imprägnieren?

Viele Imprägniermittel enthalten sogenannte Fluorcarbone. Diese halten sowohl Wasser als auch Schmutzpartikel oder Ölfilme von den imprägnierten Materialien fern. Sie gehören zur Gruppe der perfluorierten und polyfluorierten Chemikalien und werden mit PFC abgekürzt. PFC-Chemikalien sind im Vergleich zu PFC-freien Imprägnierern zwar sehr wirkungsvoll. Sie haben aber den grossen Nachteil, dass sie nur sehr schlecht abgebaut werden können und sich deswegen extrem lange in der Umwelt ablagern. Auch beim Einatmen sind sie gesundheitsschädlich. Deswegen sollen Imprägniersprays immer draussen an der frischen Luft verwendet werden. Wer umweltfreundlicher imprägnieren möchte, sollte unbedingt ein Mittel verwenden, das ausdrücklich ohne PFC hergestellt ist. Die meisten dieser Mittel haben zur besseren Sichtbarkeit einen grossen Aufkleber auf der Verpackung, der sie explizit als PFC-frei ausweist.

Viele Outdoor-Geschäfte und Textilwäschereien bieten umweltfreundliche Imprägnierungen an, zum Beispiel mit Bienenwachs oder Paraffinen. Prüfen Sie vorher mit dem Hersteller, ob diese Imprägnierungen für Ihr Imprägniergut geeignet sind.

Ein natürliches und preiswertes Hausmittel zur Imprägnierung ist essigsaure Tonerde. Diese ist frei verkäuflich und wird als mit Wasser verdünnte Lösung verwendet. Die zu imprägnierenden Textilien werden für 20 bis 30 Minuten in die Lösung eingelegt und danach getrocknet. Für Textilien wie Schuhe oder Taschen geben Sie die Lösung in eine Sprühflasche und tragen Sie so auf. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie essigsaure Tonerde bei Ihren Textilien verwenden können, probieren Sie das Hausmittel an einer unauffälligen Stelle aus, bevor Sie es auf der Textilie verteilen.

Textilien und Leder vor Wasser und Schmutz schützen mit vepoprotect® Imprägnierer von vepo®

Wenn Sie nach einer bequemen und wirksamen Möglichkeit suchen, Ihre Gegenstände aus Stoff und Leder in wenigen Minuten zu imprägnieren, dann ist vepoprotect® Imprägnierer von vepo® eine gute Wahl.

Dieses hochdosierte Spray verleiht saugfähigen Materialien sowie Glatt- und Wildleder eine hydrophobe, d.h. wasser­abweisende, und eine oleophobe, d.h. öl- und schmutzabweisende Wirkung. Auf diese Weise schützt es so zuverlässig vor Nässe, Flecken und Schmutz. Gegenüber dem aufwendigen Einwaschen von Flüssigimprägnierern veredelt das ergiebige vepoprotect® unkompliziert und zuverlässig. Durch simples Aufsprühen z.B. auf Zelte, Schuhe, Jacken oder Rucksäcke wird eine transparente, langanhaltende und atmungsaktive Schutzschicht gebildet, vergleichbar mit einer Teflonbeschichtung. Eindringende Nässe wird von ihr abgeblockt, wobei Körperfeuchtigkeit (Dampf, kleinere Tröpfchen) ungehindert nach aussen gelangt. Daher ist vepoprotect® bewährt für alle atmungsaktiven Textilgewebe wie Gore-tex, Sympatex etc.

FAQ

1. Wie wird eine Jacke wieder wasserdicht?

Eine Jacke besteht aus mehreren Materialschichten. Diese sorgen unter anderem dafür, dass Schweiss nach aussen abtransportiert wird, aber kein Wasser nach innen dringen kann. Durch regelmässigen Gebrauch verringert sich allerdings dieser Schutz und muss erneuert werden. Dazu können Sie Ihre Jacke entweder professionell neu imprägnieren lassen oder dies selbst zu Hause tun, zum Beispiel mit einem Spray wie vepoprotect® Imprägnierer von vepo®.

2. Kann man jeden Stoff imprägnieren?

Grundsätzlich können und sollten Sie alle Textilien imprägnieren, die Sie im Freien verwenden möchten: zum Beispiel Regenkleidung, Wanderschuhe oder Zelte. Aber auch Jeansstoff lässt sich meist gut imprägnieren. Achten Sie vor der Imprägnierung auf die Pflegehinweise zu Ihrer Textilie und konsultieren Sie wenn nötig den Hersteller, um herauszufinden, ob eine Imprägnierung möglich ist und was dabei zu beachten ist.

3. Wie imprägniert man ein Zelt?

Ein Zelt imprägnieren Sie selbst am besten mit einem Spray wie vepoprotect® Imprägnierer oder Sie lassen es vom Profi nachimprägnieren. Fragen Sie dazu einfach in einem Outdoor-Fachhandel nach oder informieren Sie sich dort, was Sie beachten müssen, um Ihr Zelt selbst zu imprägnieren.

4. Wie imprägniert man Schuhe?

Schuhe können meist schon beim Kauf im Geschäft imprägniert werden. Gegen einen Aufpreis erhalten Sie eine professionelle Imprägnierung, die lange halten sollte. Sie können Ihre Schuhe aber auch selbst mit einem kostengünstigen Spray wie vepoprotect® Imprägnierer von vepo® schützen.

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Problemlöser A-Z

Das nachfolgende Verzeichnis empfiehlt für jedes Problem die professionelle Lösung. Haben Sie keine Lösung für Ihr Problem gefunden? Unser vepo® Service-Team berät Sie auch gerne persönlich.


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